Website-Relaunch 2026: Was du beachten musst, damit die neue Seite auch Anfragen bringt
Redesign oder Content-Neukonzeption – was brauchst du wirklich?
Bevor es losgeht, lohnt sich eine ehrliche Bestandsaufnahme: Sind die Inhalte eigentlich gut, aber das Design braucht einen neuen Anstrich? Oder müssen die Inhalte komplett neu konzipiert werden, weil die Zielgruppe gar nicht richtig angesprochen wird? Aus der Antwort ergeben sich schon die ersten To-dos – denn es muss nicht immer gleich der große Relaunch sein. Manchmal reicht auch eine Überarbeitung der Inhalte im Hinblick auf eine bessere Auffindbarkeit bei Google. Dazu gleich mehr.
Struktur & Zielgruppe klären
Fällt die Entscheidung für den Relaunch, solltest du dir vorher ein paar Fragen stellen:
- Wie wurde die Zielgruppe auf der bisherigen Website angesprochen – und wie lässt sich das auf der neuen Seite besser lösen?
- Welche Ziele hat die neue Seite? Geht es darum, Vertrauen durch tiefgehende Inhalte aufzubauen, E-Mail-Adressen für einen Newsletter zu sammeln, oder sollen vor allem mehr Anfragen über die Website reinkommen?
- Auf welchem Weg soll dieses Ziel erreicht werden? Damit ist die Customer Journey gemeint – also der Aufbau der Unterseiten und wie die Reise über mehrere Seiten hinweg den Interessenten zur Anfrage bewegt.
Die Customer Journey kann klassisch über Leistungsseiten oder Landingpages laufen. Oder du holst Interessenten über fachliche Blogbeiträge ab, etablierst dich so als Experte und leitest von dort aus weiter. Ganz nach dem Motto: Schau mal, ich weiß extrem viel über das Thema, ich bin der absolute Profi – hier kannst du dich über mein Angebot informieren und buchen.
Content sammeln, bevor's losgeht
Sammel als Nächstes, was es überhaupt an Inhalten auf deiner Website gibt: alle Unterseiten, Texte, Bilder und so weiter. Dafür gibt es verschiedene Tools. Du kannst dir entweder über dein Content-Management-System einen Überblick verschaffen oder ein Tool wie Screaming Frog nutzen, um die Website zu crawlen und zu sehen, welche Seiten es überhaupt gibt.
Das wird auf technischer Seite noch richtig wichtig: Du solltest entweder alle Unterseiten mit der gleichen URL übernehmen oder eine Weiterleitung von der alten auf die neue URL einrichten. Es kann natürlich sinnvoll sein, verteilte Inhalte zu ähnlichen Themen auf einer oder wenigen Seiten zusammenzufassen – aber achte dabei unbedingt auf Umleitungen, damit keine 404-Fehler entstehen, die sich negativ auf dein Ranking auswirken.
Der klassische Fall dafür ist zum Beispiel ein Blog: Hier empfiehlt es sich, vor dem Livegang einmal alle URLs zu sammeln und sie auf der neuen Seite genauso wieder anzulegen.
Umsetzung: Welches CMS passt zu deinen Zielen?
Jetzt kann es mit der Umsetzung losgehen. Du kannst entweder beim gleichen CMS bleiben oder zu einem neuen wechseln – ich selbst nutze zum Beispiel WordPress oder Joomla. Das ist super individuell: Es gibt auch kleine Unternehmen, die mit Jimdo oder IONOS und den hauseigenen Baukästen der Anbieter arbeiten und dort auch bleiben wollen. Das ist immer eine Einzelfall-Entscheidung.
Überleg dir dabei, ob dein aktueller Anbieter oder dein aktuelles CMS auch zu dem passt, wo du in Zukunft hinmöchtest. Hast du zum Beispiel eine Joomla-Seite, möchtest aber zukünftig einen Onlineshop anbieten, würde sich ein Wechsel zu WordPress oder sogar Shopify anbieten.
Design: Mobile first und im Rahmen deines Corporate Designs
Ein veraltetes Design ist oft der eigentliche Auslöser für einen Relaunch. Aber auch wenn Design der Grund ist, solltest du immer ein Auge auf die Struktur werfen – beides hängt zusammen, denn das Design muss die Struktur tragen und unterstützen.
Oft haben Firmen bereits ein festes Corporate Design – Farben, Schriften, Logo und so weiter. Auf dieser Basis sollte jeder gute Webdesigner ein stimmiges Design erstellen können. Und: Mobile first sollte eigentlich selbstverständlich sein. Also bitte – achtet darauf, dass eure Website auf dem Handy top aussieht.
Suchmaschinenoptimierung von Anfang an mitdenken
Was beim Relaunch immer mitgedacht werden sollte, ist die Auffindbarkeit der Website. Eine Basis-Suchmaschinenoptimierung mit Ladezeitoptimierung, sauberer Headline-Struktur und Alt-Tags für Bilder ist bei den meisten Webdesignern mit dabei. Aber hier lohnt es sich, langfristig zu denken: Wie baust du auch nach dem Relaunch weiter Content auf, um Besucher auf die neue Website zu ziehen?
Dafür lohnt es sich, genau zu überlegen, welche nischige Zielgruppe mit welchen Themen auf die Website gezogen werden kann. Mit nischigen Themen – am besten noch mit lokalem Bezug – kommst du aktuell auch recht einfach in die Suchergebnisse der Google-KI. Vorausgesetzt natürlich, deine Zielgruppe sucht überhaupt bei Google nach deiner Leistung. Das kannst du ganz einfach mit dem Keyword-Planer in einem Google-Werbekonto checken.
Mehr zum Thema Sichtbarkeit deiner Website findest du in meinem Artikel Mehr Anfragen über deine Website: Was du für bessere Google-Sichtbarkeit tun kannst.
Nach dem Relaunch: Performance tracken
Ich selbst nutze die Google Search Console, um bei Impressionen, Klicks und Keywords auf dem Laufenden zu bleiben. Bittet euren Dienstleister also am besten darum, die Search Console für die neue Website nach dem Relaunch zu verknüpfen – die Insights sind Gold wert, was die Auffindbarkeit und die weitere Optimierung für die Suchmaschinen angeht. Und das Beste: Das Tool ist kostenlos, ihr habt also absolut nichts zu verlieren.
Mit schnellen Wins die SEO-Anlaufzeit überbrücken: Google Ads (optional)
Ich liebe SEO – man kann damit wunderbar langfristig Sichtbarkeit aufbauen. Aber langfristig heißt eben auch, dass es ein paar Monate Anlaufzeit braucht, bis sichtbare Ergebnisse auftauchen. Um diese Zeit zu überbrücken, kannst du Google Ads nutzen, um deiner Website nach dem Relaunch einen ersten Push zu geben und die neuen Landingpages oder Produkt- und Leistungsseiten schon während der SEO-Anlaufzeit an Interessenten zu bringen.
Fazit
Ein Relaunch ist mehr als ein neues Design – er ist die Chance, Struktur, Inhalte und Suchmaschinenoptimierung von Anfang an so aufzusetzen, dass die neue Website tatsächlich Anfragen bringt. Wer Zielgruppe, Ziele und Content vorher klärt und technisch sauber umzieht, startet nach dem Relaunch nicht bei null, sondern direkt mit Rückenwind.
Steht bei dir demnächst ein Relaunch an?
Hi, ich bin Cara, freie Webdesignerin aus Bonn. Ich gestalte und baue Websites für Selbstständige, Kreative und kleine Unternehmen – Menschen, die online sichtbar werden wollen, ohne sich in Technik zu verlieren.
Mein Anspruch: Eine Website, die nicht nur gut aussieht, sondern auch wirklich für dich arbeitet. Und danach bist du nicht auf mich angewiesen – du kannst sie selbst pflegen und weiterentwickeln.
Häufige Fragen: Website Relaunch
Muss ich beim Relaunch das CMS wechseln?
Nein, das ist keine Pflicht. Entscheidend ist, ob dein aktuelles CMS auch zu deinen zukünftigen Plänen passt, zum Beispiel wenn ein Onlineshop dazukommen soll. Ist das nicht der Fall, kann sich ein Wechsel lohnen – ansonsten spricht nichts dagegen, beim bewährten System zu bleiben.
Was passiert mit meinen alten URLs beim Relaunch?
Alte URLs sollten entweder unverändert übernommen oder sauber auf die neuen Seiten weitergeleitet werden. Ohne Weiterleitungen drohen 404-Fehler, die sich negativ auf dein Google-Ranking auswirken können – gerade bei Blogartikeln ist das ein häufiger Stolperstein.
Brauche ich nach dem Relaunch sofort Google Ads?
Nicht zwingend, aber es kann sinnvoll sein. SEO braucht in der Regel einige Monate, bis sich sichtbare Ergebnisse zeigen. Google Ads können diese Anlaufzeit überbrücken und deine neuen Landingpages schon früher vor die passende Zielgruppe bringen.
Das sagen meine Kunden

Cara ist einfach richtig gut, für mich hat sie ein Konzept gebaut und umgesetzt, dabei ging sie sehr strukturiert und akribisch vor. Wir haben so in kürzester Zeit meine alte Webpräsenz komplett runderneuert und mit einem neuen, besseren Design ausgestattet. Ich kann sie jedem voll empfehlen, der eine kompetente und freundliche Webdesignerin sucht.
Cara hat meine Website, sowie Flyer, Visitenkarten und einiges mehr mit viel Feingefühl, Kreativität und einem klaren Gespür für Ästhetik gestaltet. Besonders schätze ich ihre Fähigkeit, ihre langjährige Erfahrung einzubringen und eigene Ideen vorzuschlagen, ohne den roten Faden meiner Vorstellungen aus dem Blick zu verlieren. Ich bin sicher kein einfacher Kunde, da ich selbst konkrete Vorstellungen im Bereich Design mitbringe – Cara begegnet dem mit großer Geduld, Professionalität und einem stets konstruktiven Blick von außen. Ihre Vorschläge sind nicht nur durchdacht, sondern oft auch genau der kreative Impuls, der dem Projekt noch gefehlt hat. Absolute Empfehlung
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