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Als Selbstständige eine Website aufbauen – klein starten oder gleich alles machen?

Grafik mit Text: Mit eigener Website in deine Selbstständigkeit starten: was du wirklich brauchst!
Aktualisiert: 03. Juli 2026

Die kurze Antwort: Es kommt drauf an – aber meistens ist eine schlank aufgebaute, durchdachte Website besser als eine große, die halb fertig online geht. In diesem Artikel zeige ich dir, was wirklich von Anfang an drauf muss und worauf du guten Gewissens erstmal verzichten kannst.

Was muss auf die erste Website eines Selbstständigen?


Man sollte beim Erstellen einer Website nicht einfach drauflosarbeiten – sonst läuft man stark Gefahr, sich zu verzetteln und eine unübersichtliche Seite zu schaffen. Kläre vorher mit dir selbst oder deiner Ansprechperson ein paar wichtige Dinge:

Positionierung: Was bietest du an – und für wen?

Angebot: Welche konkreten Angebote hast du? Werde hier so genau wie möglich. Biete zum Beispiel nicht einfach "Fotografie" an, sondern überlege, für welche Art du gebucht werden möchtest. Hochzeitsfotografie? Businessfotografie? Fantasy-Fotografie für Frauen? Je genauer und nischiger du bist, desto leichter können dich die richtigen Menschen finden. Ein Beispiel, wie so eine Spezialisierung aussehen kann, findest du in meiner Referenz des Fotografen Andreas Jahn.

Standort: Wo möchtest du arbeiten? In einer bestimmten Stadt oder einem Umkreis?

Benefits: Was hat dein potenzieller Kunde davon, mit dir zusammenzuarbeiten? Damit diese Punkte schnell erfassbar sind und nicht in einem Fließtext untergehen, den vielleicht niemand liest, stelle sie auf deiner Website extra heraus. Ich habe das auf meiner Webdesign-Seite zum Beispiel so gelöst, dass ich direkt unter der Einleitung im Hero-Bereich drei Punkte mit Icons eingebaut habe: "Individuelles Webdesign", "Direkt nach Launch: selbst bearbeiten" und "Persönlicher, direkter Kontakt". Mir kommen diese Dinge manchmal so selbstverständlich vor – aber der Besucher soll schnell erfassen, was er bei dir bekommt, ohne offene Fragen zu haben.

FAQ: Gibt es Dinge, die immer wieder gefragt werden? Die eignen sich wunderbar für einen FAQ-Bereich!

Über-mich-Bereich: Persönlichkeit ist so, so wichtig! Wenn ich nicht weiß, wer mir bei meinem Anliegen hilft, buche ich nicht. Deshalb baust du auf deiner Seite am besten einen Über-mich-Bereich ein – mit einem Foto von dir und einem Text, der dich beschreibt.

Referenzen: Hast du das, was du anbieten möchtest, schon mal umgesetzt – und hast du Fotos, Texte oder Kundenstimmen dazu? Das schafft Vertrauen und zeigt potenziellen Kunden, was sie erwarten können.

Kundenstimmen: Gibt es Kunden, für die du schon gearbeitet hast, bei denen du nach einer Bewertung fragen kannst? Ich mache das zum Beispiel so, dass ich auf meinen Rechnungen einen QR-Code habe, der meine Kunden nach Abschluss des Projekts direkt zu den Reviews in meinem Google-Business-Account schickt. In der Rechnungsmail frage ich dann nochmal nach einer Bewertung – Menschen machen das gerne, wenn sie zufrieden sind, vergessen es nur schnell, wenn man sie nicht daran erinnert. :)

Ablauf: Je nachdem, was du anbietest, kann es sehr sinnvoll sein, Besucher von vornherein darüber zu informieren, wie Aufträge, Dienstleistungen oder andere Prozesse bei dir ablaufen. So nimmst du so viele Unklarheiten wie möglich.

CTA (Call to Action): Was sollen die Besucher deiner Website tun? Klassisch sind Dinge wie das Ausfüllen eines Kontaktformulars oder der Kontakt per WhatsApp, Calendly oder Mail. CTAs kommen in verschiedenen Formen – zum Beispiel ein kurzer Text mit einem Button, auf dem "Jetzt kontaktieren" steht.

Am besten nimmst du so viele dieser Punkte wie möglich mit – entweder auf mehreren Unterseiten passend zum jeweiligen Thema, oder auf einem Onepager, wenn das für dich ausreicht.

Natürlich sind das hier nur die Basics. Je nachdem, was du genau anbietest, kann man noch viel tiefer gehen – am Ende ist jede Website individuell.

Worauf du am Anfang getrost verzichten kannst


Genauso wichtig wie das, was drauf muss, ist das, was du am Anfang noch nicht brauchst. Viele Selbstständige verzetteln sich hier – und schieben den Launch dann wochenlang vor sich her, weil die Website „noch nicht fertig" ist. Dabei gilt: Eine schlanke, durchdachte Website, die live ist, schlägt eine perfekte Website, die noch auf dem Rechner schlummert.

Ein aufwendiger Blog ist kein Muss zum Start. Wenn du nicht regelmäßig schreiben möchtest oder kannst, lass ihn erstmal weg. Eine leere Blog-Seite oder drei verwaiste Beiträge aus dem Gründungsjahr wirken unprofessionell – mehr als gar kein Blog.

Viele Unterseiten brauchst du nicht von Anfang an. Wenn du eine Dienstleistung anbietest, reicht oft eine übersichtliche Startseite mit allen wichtigen Infos. Lieber eine Seite, die wirklich funktioniert, als fünf halbgare.

Ein Onlineshop gehört nur dann dazu, wenn du von Anfang an Produkte verkaufst. Für reine Dienstleistungen ist er anfangs eher Ballast.

Perfekte Texte – ja, du hast richtig gelesen. Natürlich sollten deine Texte gut sein, aber der Anspruch, jeden Satz wochenlang zu feilen, bremst dich aus. Texte lassen sich jederzeit überarbeiten. Wichtiger ist, dass du online bist und gefunden werden kannst.

Animationen und aufwendige Design-Spielereien machen eine Website nicht besser – sie machen sie oft langsamer. Für Google ist Ladezeit ein Rankingfaktor, für Besucher ist Übersichtlichkeit wichtiger als Effekte.

Kurz gesagt: Starte mit dem, was deine Besucher wirklich brauchen, um dich zu buchen. Alles andere kannst du nachrüsten, wenn dein Business wächst.

Darüber hinaus gibt es noch andere wichtige Themen: Hosting, URL, Rechtssicherheit, Cookies und so weiter. Aber das würde für einen "Wie baue ich als Selbstständige sinnvoll eine Website auf?"-Blog zu weit gehen. :)

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Suchmaschinenoptimierung. Dazu gibt es Best Practices, die du umsetzen solltest, damit Google dich gut findet – aber dazu mehr in einem zukünftigen Beitrag oder gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Wenn du jetzt denkst: "Wow, das ist echt irgendwie viel – ich will doch einfach nur mein Ding machen und mich damit nicht beschäftigen" – dann informiere dich über eine Zusammenarbeit mit mir und melde dich gerne! Ich unterstütze dich auf deinem Weg in die Selbstständigkeit. 🤍

xoxo
Cara

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Foto von Cara Debora am Computer

Hi, ich bin Cara -

freie Webdesignerin aus Bonn und kreativer Kopf, seit ich denken kann. Ich bin die Person, die sofort Feuer und Flamme ist, wenn jemand eine Idee hat – und die nicht eher aufhört, bis diese Idee eine Form hat, die wirklich nach außen wirkt.

In den letzten Jahren habe ich gelernt, genau das in die Praxis umzusetzen: Ideen greifen, gestalten und als professionelle Website in die Welt tragen – so, dass die richtigen Menschen sich angesprochen fühlen.

Wenn du eine Website möchtest, die nicht einfach nur "schön" ist, sondern wirklich zu dir und deinem Business passt, dann bist du bei mir genau richtig.

Das sagen meine Kunden
Grafik mit 5 gelben Sternen.

Cara ist einfach richtig gut, für mich hat sie ein Konzept gebaut und umgesetzt, dabei ging sie sehr strukturiert und akribisch vor. Wir haben so in kürzester Zeit meine alte Webpräsenz komplett runderneuert und mit einem neuen, besseren Design ausgestattet. Ich kann sie jedem voll empfehlen, der eine kompetente und freundliche Webdesignerin sucht.

Oliver Madlener, Künstler

Cara hat meine Website, sowie Flyer, Visitenkarten und einiges mehr mit viel Feingefühl, Kreativität und einem klaren Gespür für Ästhetik gestaltet. Besonders schätze ich ihre Fähigkeit, ihre langjährige Erfahrung einzubringen und eigene Ideen vorzuschlagen, ohne den roten Faden meiner Vorstellungen aus dem Blick zu verlieren. Ich bin sicher kein einfacher Kunde, da ich selbst konkrete Vorstellungen im Bereich Design mitbringe – Cara begegnet dem mit großer Geduld, Professionalität und einem stets konstruktiven Blick von außen. Ihre Vorschläge sind nicht nur durchdacht, sondern oft auch genau der kreative Impuls, der dem Projekt noch gefehlt hat. Absolute Empfehlung

Andreas Jahn, Fotograf

Cara ist so zuverlässig! Sie setzte alle meine Wünsche für meine Webseite umgehend um und achtet stehts auch auf die wirtschaftlichen Aspekte.

Tamara Fountain, Sängerin
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    Häufig gestellte Fragen
    Brauche ich als Selbstständige wirklich eine eigene Website?
    Ja – und zwar aus einem einfachen Grund: Deine Website gehört dir. Instagram-Reichweite kann einbrechen, Accounts können gesperrt werden. Deine Website ist dein stabiles Zuhause im Web, das rund um die Uhr für dich arbeitet – ganz ohne Algorithmus.
    Was muss auf die Website einer Selbstständigen?
    Die wichtigsten Bausteine sind: eine klare Startseite mit deiner Positionierung, eine Angebotsseite, ein Über-mich-Bereich mit Foto, Referenzen oder Kundenstimmen, ein Kontaktbereich mit klarem CTA – und je nach Angebot ein Ablaufbereich und eine FAQ-Seite. Mehr dazu steht ausführlich in diesem Artikel.
    Muss ich technische Kenntnisse haben, um eine Website zu bekommen?
    Nein! Du musst nur wissen, was du anbietest und für wen – den Rest übernimmt eine Webdesignerin. Nach dem Launch lernst du, deine Website selbst zu pflegen, ohne Programmierkenntnisse zu brauchen.
    Reicht ein Onepager oder brauche ich mehrere Unterseiten?
    Das kommt auf dein Angebot an. Wer nur eine Dienstleistung anbietet, kommt oft gut mit einem Onepager aus. Wer mehrere Leistungen, einen Blog oder ein Portfolio hat, profitiert von Unterseiten – auch weil das für Google besser ist.
    Wie lange dauert es, bis meine Website fertig ist?
    Nein. Ich begleite dich durch den gesamten Prozess – von Hosting und Domain bis zum fertigen Launch. Am Ende schule ich dich, damit du deine Website selbst pflegen kannst. Und wenn danach Fragen auftauchen, bin ich weiterhin erreichbar.
    Was ist, wenn ich noch kein Branding habe?

    Bevor eine Website wirklich professionell wirken kann, sollten Logo, Farben und Schriften feststehen. Falls das bei dir noch fehlt, kein Problem – Branding biete ich ebenfalls an. Wir können beides zusammen angehen, damit am Ende alles aus einem Guss ist.

    Was ist mit Impressum, Datenschutz und Cookies?

    Diese Dinge sind Pflicht und dürfen nicht fehlen. Impressum und Datenschutzerklärung musst du auf jeder kommerziell genutzten Website einbinden. Ich unterstütze dich dabei, die richtigen Anbieter für Rechtstexte und Cookie-Banner zu finden – auch das ist Teil meines Webdesign-Angebots.